Hanseat Dreikampf 2013

Samstag den 31.08. war es wieder soweit, der Hanseat Dreikampf stand auf dem Regattaprogramm der Kindergruppe. Dieses Jahr traf sich um 8:30 Uhr am Morgen die Gruppe mit zehn Sportlern und den Betreuern Niels & Patrick vor Ort. Das Wetter empfing uns nicht wie die letzten Jahre mit Sonnenschein sondern sehr grau und bewölkt.
Dies tat der Stimmung unter den Jungs jedoch keinen Abbruch, und nachdem die meisten Leichtgewichte die Hürde der Waage ohne Schwierigkeiten hinter sich bringen konnten – bei den anderen beiden lag es an dem von Fr. Naschke kommunizierten Gewicht – und diese zwei schnell in das passende Schwere Rennen umgemeldet wurden, konnte es losgehen!
Ganz anders als in den letzten Jahren – soweit mein Erinnerungsstand – begannen die Wettkämpfe dieses Jahr mit dem 300m Rennen im Skiff, was den Vorteil hatte das nicht ständig Freizeit-Kanus die Rennstrecke kreuzten, was Nachmittags doch regelmäßig der Fall gewesen ist. Hier präsentierten sich die Jungs in vernünftiger Form, einigen bereitete nur das Steuern im engen Kanal kleine Probleme und so gingen mindestens zwei Siege in der Ufermauer zu Bruch – zum Glück ohne Schaden an den Booten zu hinterlassen. So standen am Ende des Rennblocks bei zehn Starts zwei Siege zu Buche, was im harten Eins-gegen-Eins-System für die Mischung aus regattaerfahrenen Sportlern und Neulingen ein gutes Ergebnis bedeutet. Im gesamten Feld sortierten sich unsere Jungs damit im guten Mittelfeld ein.
Vor dem Mittagessen stand nun als zweite Disziplin der Lauf auf dem Plan, die jüngeren 300m und die älteren Jahrgänge 600m. Hier konnte sich vor allem Jan mit einem glorreichen Sieg mit riesigem Vorsprung hervortun, aber auch die anderen wussten bis wenige Ausnahmen zu überzeugen, diese Jungs hatten laut eigener Aussage die Streckenlänge falsch eingeschätzt…
Nach dem Mittagessen wartete der anspruchsvolle Slalomparcours auf die Jungs, auch als „anspruchsvollster Slalom Norddeutschlands“ betitelt. Mit dessen Beginn öffnete auch der Himmel seine Schleusen, und zwar in dem Ausmaße, dass man bei den Kindern, die zu dieser Zeit auf dem Wasser gewesen sind, anhand der Kleidung nicht erkennen konnte ob glatt durch den Parcours gekommen oder gekentert!
In dieser Disziplin taten sich unsere Jungs deutlich schwerer als in den letzten Jahren, sodass am Ende keiner den Sprung ganz oben auf’s Treppchen schaffen konnte, alle aber mit ihrer Leistung zufrieden sein durften!
Für Niels stand am Ende noch die Erkenntnis, dass selbst die quirligsten und lautesten Jungs mit einem Kratzeis – die, die es nicht kennen mögen sich an Niels wenden – für diese gewisse Zeit völlig ruhig zu stellen sind...
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