JuM Bremen 2014

KINDER, TRAININGSGRUPPE & 2.WKE/MASTERS

 

Regatta Bremen, das heißt super Wetter mit viel Sonne, dem dazu passenden Sonnenbrand und viel gute Laune!
 

Bis zu diesem Jahr, der Wettergott war der Regatta Bremen dieses Jahr nicht so zugetan und die Club-Sportler mussten sich leider nach ersten Sonnenstrahlen sehr schnell mit feuchten klimatischen Bedingungen arrangieren – um nicht zu sagen fast sintflutartigen Regenfällen. Für den „Outdoor“-Spezialisten sicher kein Problem, für die Kinder und Trainingsleute aber doch eine recht schwierige Situation, da die Busse aufgrund des aufgeweichten glitschigen Untergrundes nicht auf das Regattagelände durften und sich somit jeder seine Zuflucht vor den Wassermassen an verschiedenen Orten suchen musste.

 

Aber zum sportlichen – mit einem der besten Ergebnisse seit langem, was die Anzahl der Siege angeht, konnte die Kindergruppe stolz nach Hause zu den Eltern zurück kehren. Die ersten drei Medaillen für den Club brachte der erste Wettbewerb mit sich, der traditionelle Start für die Kinder: SLALOM! In den letzten Jahren nicht die Paradedisziplin unserer Jungs, wurde dieses Jahr aufgetrumpft. Sicher gehörte bei dem einen oder anderen etwas Losglück in der Einteilung dazu, so wurde Ben mit der zweitschnellsten Zeit unserer Jungs nur dritter in seiner Abteilung, aber auch die anderen mussten erst einmal ohne Fehler den Parcours bewältigen. Roman hat auf seiner ersten Regatta leider eine Boje knapp verpasst und blieb damit ohne Zeit, kann aber trotzdem Stolz sein nach zwei Wochen im Skiff hier so gut bestanden zu haben!

Am Samstagnachmittag standen bei den Kindern die Langstrecken an, die mit guten Leistungen die 2500m im Dauerregen mit einem zweiten Platz im 4x+ und einem dritten Platz im 2x gute Ergebnisse brachten.

 

Die Junioren taten sich zur gleichen Zeit noch etwas schwer, bei dem miesen Wetter ihre volle Leistungsstärke abzurufen, obwohl Andi und Haubi ihr bestes gaben die Jungs nach vorne zu brüllen… Somit war die Stimmung ob der durchwachsenen Leistung und des dazu passenden nassen Wetters nicht bei allen ganz optimal, etwas abheben konnte sich Rami dank zweier Siege. Aber Sonntag sollte sich die allgemeine Stimmung ein wenig ändern, nicht mehr ganz so nass, dafür mit kräftigem Seitengegenwind kamen unsere alstererprobten Junioren immer besser in fahrt und konnten bei schwierigen Bedingungen nun allesamt zufriedenstellende Ergebnisse erzielen und die beiden Trainingsgruppen-Mädels steuerten sogar noch einen weiteren Sieg im Doppelvierer mit ihren Hamburger Partnerinnen hinzu.
 

Auch die Masters und 2. WKE waren mit den üblichen Verdächtigen am Start, hier seien Christoph und Kuwe sowie die in unterschiedlicher Besetzung startende Vierer-Ohne-Crew genannt, die mit guten Ergebnissen und Siegen die Regattaerfolge des Clubs in Bremen aufwerten konnten.

 

Auch am Sonntag waren unsere Jüngsten auf dem Wasser, deren Strecke war nicht ganz so vom Wind betroffen wie die der Junioren und Männer, aber fast flaches Wasser mit auf der Strecke drehenden Winden sind keine berechenbaren Bedingungen, dass hierbei zwei Siege für Benno und Maxi im Einer herausgerudert werden konnten ist ein tolles Ergebnis. An dieser Stelle sei noch mal darauf hinzuweisen das diese Regatta erfreulich viele der GRV“H“-Jungs mit auf Regatta waren und sich auch für alle Siege verantwortlich zeigen, sodass festgehalten werden kann, dass die Bemühungen JA-Kinder und GRV“H“-Sportler in den letzten Jahren wieder zusammenzuführen gut funktioniert hat und sich das teilweise Freitags doch chaotisch anmutende Gruppenbild des Freitagstrainings direkt in Regattaerfolge umwandeln lässt. Auch die weiteren Ergebnisse möchte ich nennen, diese führten nicht zu Siegen, aber der zweite Platz im schweren und der dritte Platz im leichten Einer von Ben am Sonntag waren richtig gute Rennen.
 

Ebenso Roman und Philipp auf der 300m Kurzstrecke, bei der ebenfalls ein dritter Platz ganz knapp hinter dem zweiten heraussprang. Unser letztes Rennen des Wochenendes zeigte, dass das feuchte Wetter und die vorhergegangenen Rennen doch deutlich Kräfte gekostet hat, und so konnten Maxi und Benno nicht ganz an ihre guten Einerleistungen anknüpfen, erruderten dennoch einen guten dritten Platz, der mit etwas weniger technischen Schwierigkeiten vielleicht doch noch ein zweiter hätte werden können.

 

Nach zwei langen Tagen Bremer Mistwetter wurde uns der Hänger vom netten Treckerpersonal aus der Wiese geschleppt und wir konnten mit einer müden Truppe den Heimweg antreten.


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