Die Ruder-Bundesliga im CLUB

Seit der Gründung der Ruder-Bundesliga im Jahre 2009 ist der CLUB mit dabei und hat sich hier mittlerweile zu einer festen Größe etabliert. Doch was ist die Ruder-Bundesliga und wie kam das Team zusammen? Ein Resumee.

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends bildete sich im CLUB eine neue Rudergruppe heraus, die über die folgenden zehn Jahre bis zum heutigen Tage zu einer festen Größe,wenn nicht sogar zu einer tragenden Säule des CLUB heranwuchs: die zweite Wettkampfebene (kurz: 2. WKE).

In der 2. WKE hatten sich ehemalige Leistungssportler und ambitionierte Wettkampf-Ruderer mit dem Ziel zusammengeschlossen, den CLUB bei nationalen und internationalen Wettkämpfen würdig zu vertreten, beispielsweise bei der „Henley Royal Regatta“, dem „Head of the River“ in London, dem „ Boston Head“, oder auf Regatten wie dem „Head of the River Amstel“ und dem „Heineken-Cup“ in Amsterdam. Auch Regatten wie das Rennen um die „Silbernen Riemen“ in Berlin und Kultregatten wie in Kettwig oder Leer wurden regelmäßig besucht. Kräftigen Zulauf erhielt die Gruppe aus den eigenen Clubreihen und durch den Zuzug vieler Studenten nach Hamburg. So war es der 2. WKE möglich, neben den Erfolgen auf den genannten Regatten auch viele Siege auf Hochschulmeisterschaften, Studenten-Europa- und Studenten-Weltmeisterschaften zu feiern. Auch auf den „Norddeutschen Meisterschaften“, den „Deutschen Sprintmeisterschaften“ und den „Deutschen Großbootmeisterschaften“ stellte diese Gruppe einen Großteil der CLUB-Teilnehmer.

Anfang 2009 kam nun ein neues Großereignis im Terminkalender der zweiten Wettkampfebene hinzu. Um das Rennrudern in Deutschland zu fördern und in der Öffentlichkeit wieder populärer zu machen, führte die „Ruder-Event GmbH“ unter der Führung von Renko Schmidt Lizenzligen für Männer und Frauen ein. Die Gesellschaft - Unterstützt durch den Sponsor flyeralarm - ist Veranstalter der „flyeralarm Ruder-Bundesliga“ (RBL) und ermittelt in diesem Regattabetrieb den „Deutschen Liga Champion“. Der Deutsche Ruderverband (DRV) unterstützt die Ruder-Bundesliga als Partner. Diese Veranstaltungsserie soll die öffentliche Wahrnehmung des Rudersports verbessern und zu dessen erfolgreicher Vermarktung beitragen. Seit ihrer Gründung besteht die Bundesliga aus maximal 16 Mannschaften. Die Strecke ist grundsätzlich 350 Meter lang. Der Wettbewerb der „flyeralarm Ruder-Bundesliga“ verteilt sich auf fünf bis sechs Rennwochenenden, die bis heute nach folgendem Format ablaufen:

  • Zeitfahren
  • Zwischenrunde (Viertel- und Achtelfinale)
  • Endrunde (Halbfinale und Finale)

 

Jede Platzierung wird hierbei ausgerudert, und am Ende jedes Regattatags erhalten die Platzierten die entsprechenden Punkte für die Tabelle. Die Liga-Tabelle zeigt die Summe aller erreichten Punkte und die Reihenfolge der Mannschaften. An der Bundesliga nahmen im ersten Jahr vier Hamburger Achter teil: die Männer vom „Der Hamburger und Germania Ruder Club“ und des Ruderclubs „Allemannia“ sowie zwei Frauenmannschaften der „Rudergesellschaft Hansa Hamburg“.

Pioniere der ersten Stunde an den Riemen bzw. Steuerseilen des CLUB-Achters waren: Christian Baierle, Jan Baur, Jascha Bergmann, Falco Bielefeld, Andreas Clausen, J.-Sebastian Diemann, Tim Hindes, Daniel Holert, Arne Hothan, Darg Ingber, Felix Korte, Jana Martens (Stf.), Jill Martens (Stf.), Richard Nagel, Thorsten Pieper, Kay Rückbrodt, Bastian Seibt und Christian Ulrich.